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Wie sieht eine SpeakUPs-Sitzung aus?

Viel Übung - wenig Theorie

In den SpeakUPs trainieren Sie Gesprächsabläufe (z.B. ein Mitarbeitergespräch) oder einzelne Bestandteile von Gesprächsabläufen (z.B. das Paraphrasieren). Manchmal trainieren Sie auch Voraussetzungen, die Sie für einzelne Bestandteile benötigen (z.B. das exakte Definieren von Grenzüberschreitungen, um sich später abgrenzen zu können).

Sie erhalten zu jeder neuen Übung eine Einführung und trainieren dann mit einem anderen Teilnehmer, unterstützt von einem Trainer oder als Teil einer Gruppe mit einem Trainer zusammen. Manchmal entstehen dabei Fragen zu den Hintergründen. Kurze Erläuterungen finden statt. Ausführliche (Er-)Klärungen sprengen den Rahmen. Dafür gibt es die Seminare.

Einige dieser Übungen bergen emotionalen Zündstoff. Meistens sieht die Realität doch noch einmal anders aus, als die Übungen. Aber unsere Trainer sind darin ausgebildet, gewisse Situationen sehr real nachzustellen. Gehen Sie ruhig davon aus, dass Sie manchmal vergessen werden, dass Ihre Übung eine Übung ist.

Rituale am Anfang, am Ende und überall dazwischen:

Und weil das so ist, beginnen alle SpeakUPs-Sitzungen und auch jede einzelne Übung mit einem Ritual: Der leitende Trainer eröffnet die Sitzung mit den Worten: „Die SpeakUPs beginnen.“ Und alle Teilnehmer und assistierenden Trainer antworten mit den gleichen Worten. Auch jede Übung wird auf diese Weise angekündigt - auch wenn die Teilnehmer untereinander üben. Das Ende der Übung wird dann eingeleitet mit den Worten: „Die Übung ist beendet. Ich danke dir / ihnen.“ Und die Antwort lautet: „Auch ich danke dir / ihnen. Die Übung ist beendet.“

Einige Teilnehmer finden das am Anfang etwas merkwürdig. Aber es ist notwendig. Die Rituale dienen dazu, die Sitzung als solche vom normalen Lebensalltag zu unterscheiden und die Übungen als solche vom normalen Umgang miteinander zu unterscheiden. Damit schließen wir vorsätzliche Verletzungen aus und reduzieren das allgemeine Risiko erheblich. Und weil ein Ritual nur dann funktioniert, wenn es ständig geübt wird, wird es auch bei den Übungen gemacht, die auch problemlos ohne Ritual funktionieren. Tatsächlich trainieren Sie die „brenzligen“ Übungen erst, wenn Sie die Rituale sicher beherrschen.

Die Übungen beginnen

Nach der Eröffnung der SpeakUPs beginnen üblicherweise alle Teilnehmer in einer Art Aufwärmübung mit dem Paraphrasieren (Alle in den SpeakUPs verwendeten Begriffe und Strukturen werden natürlich auch erläutert). Das liegt daran, dass es so gut wie keinen Gesprächsbereich gibt, in dem man das Paraphrasieren nicht benötigt. Auch die Begleitkompetenzen, die man mit dieser Übung erwirbt sind sehr wichtig und sehr hilfreich: Gesteigerte Konzentrationsfähigkeit, gesteigerte Fokussierung, gesteigerte Interventionskompetenzen.

Sie beginnen also die Übung mit dem gewohnten Ritual und je nachdem, wie gut Sie diese Übung beherrschen, sind Sie mit Ihrem Gegenüber anfangs nach zwanzig, später nach dreißig Minuten fertig, um die Übung wieder mit dem Ritual zu beenden. Jeder Teilnehmer ist abwechselnd Übender und Unterstützer. Dabei hört einer der Trainer immer mal wieder bei Ihnen zu und korrigiert oder unterstützt Sie, wo es nötig ist.

Anschließend gehen Sie zu Ihren spezifischen Übungen über. Dabei kann es vorkommen, dass Sie sich darin üben, Ihre Angebotsunterbreitung zu verfeinern, Ihr Gegenüber aber dann, nach Abschluss Ihrer Übung, Grenzüberschreitungen definiert. Jeder übt das, was er braucht.

Die Übungen enden

Nach neunzig Minuten ist die Zeit um. Die Übung wird beendet (Ritual), die SpeakUPs-Sitzung wird beendet (Ritual). Sie gehen nach Hause oder wohin sie möchten.

Bis zum nächsten Mal. Smiley

23.02.2010